Vereinigung Hildesheimer Schiffsmodellbauer
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Modellbau seit 1967


20. bis 23. August (ein Kurzbericht von Ralf)


Auch dieses Jahr sind wieder einige Vereinsmitglieder zum Forentreffen des forum.rc-modellbau-schiffe.de im Ferienpark Westerheide nach Greven (NRW) gefahren. Die Teilnehmer kamen aus ganz Deutschland und den Niederlanden zum persönlichen Treffen am See, um sich über unser schönes Hobby auszutauschen.


Los ging es am Donnerstag mit dem Aufbau der Zelte und des Hafens. So konnte am Freitag und Samstag durchgehend (inklusive nachts) gefahren werden. Zusätzlich wurde den ganzen Tag und abends unter den Zelten geklönt und gegessen. Es wurden neue Bekanntschaften geschlossen und vorhandene wieder erneuert. Sonntag war dann dem Abbau und der Abreise vorbehalten.



Die Veranstaltung wurde dieses Jahr gegenüber den Vorjahren um einen Tag verlängert. Das wird auch so nächstes Jahr so stattfinden, damit es mehr Zeit am und im Wasser geben kann.

26. Juli



Mit nur zwei Wochen Vorbereitungszeit werden wir zur Teilnahme am Hildesheimer Seefest 2026 der gbg, von Radio Tonkuhle und vom Jo-Beach eingeladen. Natürlich sagen wir zu und bieten am Sonntag am Strand des Hohnsensees unser Kapitänspatent an. Zusätzlich stellen wir auch einige unserer Boote aus, und das eine oder andere war im Verlauf des Tages auch auf dem See zu sehen. Gefreut haben wir uns ganz besonders, dass Frank unser Team mit einigen seiner Modelle ergänzte.



Während am Vorabend super Wetter herrschte und der Jo-Beach eine Rekord-Besucherzahl verzeichnen konnte, war es am Sonntag dann aber doch kühler, windig und wir mussten diverse Regenschauer abwettern. Trotzdem hat unser Team tapfer ausgehalten und konnte fast 100 Modellboot-Führerscheine überreichen. 



Damit unsere Kinderboote auf dem See nicht unkontrolliert auf große Fahrt gehen konnten, musste sich unser erster Vorsitzender nasse Füße (und mehr) beim Auslegen unserer Poolnudel-Kette holen. Das dadurch abgesperrte Areal hatte dann genau die richtige Größe für unsere Aktion, und die „Hilde“-Boote konnten ihre Runden drehen und das Bojen-Viereck aus allen Richtungen durchfahren.


12. Juli


Es ist Juli, es ist Super-Wetter, die diesjährige Saison des Familienparks in Sottrum läuft auf vollen Touren, und natürlich sind wir auch wieder mit unserem Kapitänspatent für Kinder dabei! Bei strahlendem Sonnenschein (aber leider auch idealem Freibadwetter) haben wir uns auf erneute Einladung des Parks für diesen Sonntag angesagt.


Nachdem wir unser Equipment zum Teich geschoben und alles aufgebaut haben, konnte das Schippern beginnen. Tatsächlich bewahrheitete sich aber die Befürchtung, dass die hohen Temperaturen für etwas weniger Andrang im Park und damit auch bei uns sorgen würden. Der Vormittag war deutlich ruhiger als in den Vorjahren. Das ermöglichte aber einigen Mitgliedern, ihre eigenen Boote auf dem Teich fahren zu lassen und dem einen oder anderen Tretbootfahrer mittels der Feuerlöschmonitore eine willkommene Abkühlung zu verschaffen.

Am Nachmittag gab es für unser Team aber doch noch Einiges zu tun, und über 60 Kinder konnten im Laufe des Tages stolz ihr Kapitänspatent in Empfang nehmen. Für uns – wie immer im Familienpark – ein schöner Tag, auch wenn der erste Vorsitzende trotz mehrfacher Bitten wieder nicht baden gehen wollte…


20. Juni

Der Ort Clauen feiert sein 875-jähriges Bestehen, und wir dürfen die vielen geplanten Aktivitäten mit unserem Kapitänspatent ergänzen. Bei der Vorplanung wird schnell klar, dass unser Team an genau diesem Termin nicht ausreichen wird, aber wir werden tatkräftige Unterstützung aus Clauen erhalten. Also haben wir mit entsprechender Zuversicht zugesagt. Allerdings hatte die Veranstaltung dann doch noch einige Überraschungen parat für uns. Hier die Chronologie der Ereignisse:

• 29. Mai / Vor-Ort-Termin:
Durchsprache der Veranstaltung mit dem Ortsbürgermeister und den Eigentümern des Hofes, auf dem wir netterweise das Becken aufbauen dürfen. Alles klingt nach einer erfolgreichen Veranstaltung. Aufgrund der am Veranstaltungstag gesperrten Straßen werden wir aber schon vorher aufbauen müssen. Damit ausreichend Hände zur Verfügung sind, wird dieses dann schon am Donnerstagnachmittag sein müssen.

• 18. Juni / Aufbau des Beckens:
Uns erwarten tropische Temperaturen am Wochenende, und es soll heftige Gewitter geben. Deshalb beschließen wir, das Becken an etwas anderer Stelle auf dem Hof aufzubauen, damit die Kinder (und wir natürlich auch) unter dem Scheunen-Vordach stehen können.

Der Hof ist umfangreich aufgeräumt, und wird extra nochmal für uns mit Hochdruckreiniger gesäubert. Ideale Voraussetzungen und beste Vorbereitung für uns!

Wir bauen das Becken auf und diverse weitere Gerätschaften auf, damit am Samstag nur noch Kleinigkeiten erledigt werden müssen, bevor es losgeht. Alles klappt soweit und sollte bereit für die Veranstaltung zu sein.

• 19. Juni / Füllen des Beckens:

10:00 Uhr: Rolf hatte die Nacht über ein ungutes Gefühl und schaut vor Ort nochmals, ob alle Sicherungssplinte korrekt gesetzt sind. Alles sieht gut aus, das Füllen kann starten.

Ab 19:00 Uhr startet die Ortsfeuerwehr ohne VHS-Beteiligung den Füllvorgang. Zuerst beult sich das Becken an einer Längsseite aus, dann bricht ein Ecken-Winkel! Das Wasser flutet den kompletten Hof, und das Becken ist nicht mehr nutzbar.



Als Rolf um 20:00 Uhr vor Ort eintrifft, haben die Clauener Helfer bereits einen Plan zur Rettung unserer Aktion erarbeitet: Es sollen zwei neue Winkel für die Ecken gefertigt werden, und dann kann das Becken nach der Reparatur am Samstagmorgen erneut gefüllt werden. Im Laufe der nächsten Stunden sieht man dann den „Chefmonteur“ mehrere Male durchs Dorf fahren, um die einzelnen Arbeitsschritte auf diversen Höfen durchzuführen. Um 22:15 Uhr sind dann beide Winkel vor Ort und können montiert werden. Zusätzlich waren schon Spanngurte und Ketten vom Nachbar organsiert, die zur Vorsicht auch noch um das Becken gespannt werden.


o Rolf staunt über den Zusammenhalt im Dorf und die Fähigkeit, kurzerhand alle notwendigen Hilfestellungen erfolgreich zu organisieren. Ohne dieses Engagement hätte das Fest auf unseren Beitrag verzichten müssen!


• 20. Juni / Veranstaltungstag:
10:00 Uhr: die Feuerwehr startet die nächste Füllung, und alles hält!

11:00 Uhr: als das Team der VHS eintrifft, stellen wir noch unsere Tische auf, platzieren die Ausstellungs-Modelle und bereiten die Kinderboote vor. Es kann losgehen!


Ab 12:00 Uhr: es ist fürchterlich warm, aber es wird sich kein Gewitter blicken lassen. Insgesamt 70 Kinder und Junggebliebene legen ihr Kapitänspatent ab, und wie immer gibt es auch einige begeisterte „Wiederholungstäter“. Wir sind froh, dass wir uns im Schatten aufhalten können!





• 21. Juni / Abbau des Beckens:
Wir werden alle am frühen Morgen durch heftige Gewitter geweckt. Hans-Jürgen muss vor dem Abbau noch seinen eigenen Keller trockenlegen. Das Wasser aus dem Becken ist aber schon weitestgehend vom Hofbesitzer abgelassen worden, wir können also mit dem Abbau sofort starten. Alles ist schnell auf den beiden Anhängern verstaut und bereit zum Rücktransport in unseren Container. Wir müssen allerdings bei den Zugfahrzeugen noch umdisponieren, da einer der beiden geplanten Fahrer nicht kommen konnte.
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Einladung und die gelungene Veranstaltung sowie für die tolle Betreuung sowohl vom Ortsbürgermeiste und seinem Team als auch beim Besitzer-Ehepaar des Hofes. Das war trotz der Hindernisse für eine gelungene Veranstaltung und hat uns und den Kindern viel Spaß bereitet! Wir waren gerne dabei!

29. April


Wir sind völlig überwältigt! Am Vorabend ist unser kurzes Reel über unser Anfahren auf Instagram online gegangen, und innerhalb von 24 Stunden haben sich 100.000 Nutzer dieses Video (zumindest teilweise) angeschaut. Viele haben es auch direkt mit einem Herzchen versehen und weitergeleitet. Welch eine Reichweite für die Taufe unseres kleinen RNLI-Rettungsbootes!



28. April

Wir sind eingeladen von der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Hildesheim, im Rahmen des Damen- und Seniorennachmittags bei Kaffee und Kuchen unser Hobby und unseren Verein vorzustellen. Peter, Hans-Jürgen, Ecki und Rolf haben diese Möglichkeit gerne genutzt und die VHS dort vertreten. Jeder hatte ein Modellboot mitgebracht und vor Ort aufgestellt.



Nach einem Vortrag von Rolf wurden die einzelnen Modelle dann eingeschaltet und „auf dem Trockenen“ vorgestellt. Dabei gab es diverse interessierte Kommentare und Rückfragen, die von uns gerne beantwortet wurden. Und auch das aufgestellte Sammelschiffchen der DGzRS wurde nicht unbeachtet gelassen. 



Für uns war diese Vorstellung eine neue Erfahrung, und wir bedanken uns nochmals herzlich bei der Kirchengemeinde für diese Möglichkeit zur Öffentlichkeitsarbeit.

26. April

Bei strahlendem Sonnenschein und etwas „Mai-kühlen“ Temperaturen haben wir unsere diesjährige Saison am Königsteich eröffnet. Obwohl die Hildesheimer Zeitung diesmal keine Vorankündigung veröffentlichte, hatten doch viele Modellbauer und auch einige Zuschauer den Weg an den Teich gefunden. Wir konnten Schiffsmodellbaufreunde unter anderem aus Lehrte, Herzberg und Wolfsburg begrüßen. Dieses war wieder einmal eine tolle Bereicherung unserer Veranstaltung und entsprechend vielfältig waren die unterschiedlichen Modelle auf dem Wasser.


Wie in jedem Jahr standen auch diesmal wieder einige Schiffstaufen von neuen Booten auf dem Programm. Den Anfang machte der Katamaran „EMSA-II“ von Anton und Emil, den sie in den letzten Monaten zusammen mit ihrem Opa unter Nutzung von Plastikflaschen und Aufbewahrungs-Dosen gebaut hatten (Nomen est Omen …). Passend zur aktuellen Situation an der Ostsee war dieses Phantasieboot mit einer Hebevorrichtung zum Aussetzen und Wiederaufnehmen eines Wals ausgestattet, und in Hildesheim funktionierte die Rettungsmission auf Anhieb!




Die nächsten beiden Boote waren Modellbau-Herausforderungen ganz anderer Art. Sowohl das RNLI-Seenotrettungsboot der Shannon-Klasse im Maßstab 1:72 als auch das französische Forschungsschiff Le Suroît im Maßstab 1:200 waren eigentlich Standmodelle, die von Rolf und Ricardo zu ferngesteuerten Booten umgebaut waren. Das Boot von Rolf wog am Ende mehr als doppelt so viel wie es eigentlich im Maßstab hätte sein dürfen. Ricardo jedoch hatte beim Bau an vielen Stellen die Wandstärken der Teile soweit reduziert, dass die maßstäbliche Verdrängung tatsächlich erreicht wurde (auch wenn zwischenzeitlich Löcher im Rumpf entstanden waren …).


Der Abschluss der Taufzeremonie gebührte den beiden Booten von Siggi: einem Lotsenversetzboot mit Heimathafen Travemünde und dem Löschkreuzer Düsseldorf. Die Taufen wurden wieder – wie in den Vorjahren auch - von zwei Damen der Marinekameradschaft Hildesheim durchgeführt. Vielen Dank an Bärbel und Edith für eure erneute routinierte Hilfe, damit unsere Boote immer wieder zuverlässig ihren Heimathafen erreichen.



Diese Saisoneröffnung war wieder eine gelungene Veranstaltung, auch wenn doch einiges bei uns schief gegangen ist. Einzelne Mitglieder sollten vorher prüfen, ob sie die richtigen Akkus und Sender und alles sonstige Material eingepackt haben. Und Rolf hätte dem Vorbild von Ricardo folgen sollen und vor dem Bau das Gewicht seines Rettungsbootes reduzieren und dieses korrekt trimmen sollen. Aber immerhin ist jetzt nicht nur die Modellbootsaison, sondern auch gleich die Badesaison am Königsteich eröffnet …




27. Januar

Nach einigen Monaten Pause können wir uns endlich wieder monatlich treffen, und zwar in unserem neuen Vereinslokal, der Gartenkolonie „Am Wellenteich“ hinter dem Helios Klinikum. Hier haben wir gleich unsere diesjährige Mitgliederversammlung abgehalten.

Nach vielen Jahren der zuverlässigen Vorstandarbeit hat Karin ihren Posten als Kassenwartin zur Verfügung gestellt. Im Zuge einer Verjüngung des Vorstandes konnten wir Ricardo für diese Aufgabe gewinnen und ihn erfolgreich wählen.

Die Termine für An-und Abfahren sind festgelegt, und wir werden sicherlich auch noch an weiteren Veranstaltungen in diesem Jahr teilnehmen. Schaut gerne bei Bedarf auf die entsprechenden Seiten.