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Die folgenden Zeilen beschreiben unsere Vorbereitung zur und Erlebnisse bei der WM NS 2017 in Orneta/Polen:

16.05.2016 – die Hildesheimer qualifizieren sich bei der Deutschen Meisterschaft in Georgenthal für die Teilnahme an der WM: Deutscher Meister in Klasse F6, zweiter Platz (Frank) in F4B, dritter Platz von Merten bei den Junioren in F4A (bei der WM wird Merten zu alt sein und darf deshalb in dieser Klasse nicht mehr starten…) sowie Rolf in F7 als Vierter. Wen stört schon Wind, Regen und Hagel als Seenotretter…

14.02.2017 – beim Mannschaftstreffen werden die letzten Änderungen am Regiebuch diskutiert: 4 Personen, mindestens 5 Meinungen… Das Regiebuch wird geändert und von allen abgesegnet. Wir sind uns einig, ab jetzt sind keine Änderungen mehr möglich/erlaubt.

24.03.2017 - das passende Gefährt für die Reise nach Polen ist gefunden. Das Tonstudio Magic Miles Music stellt einen Crafter zur Verfügung (Danke, Volker!)                                                     
28.03.2017 - ein detaillierter Trainingsplan wird aufgestellt. Es stellt sich heraus, dass unsere Planung bestens aufeinander abgestimmt ist: Von den vielen möglichen Wochenenden scheidet mehr als die Hälfte wegen anderweitiger Verpflichtungen aus. Aber wenigstens steht ja das Regiebuch… 

01.05.2017 – endlich geht’s los mit dem Training am Teich. Na ja, vielleicht sollte man doch noch diese kleinen Änderungen am Regiebuch…

02.05.2017 - Nun sind aber wirklich die letzten Änderungen am Regiebuch eingepflegt.

21.05.2017 – großer Schock beim Training am Königsteich: beim Abschleppen schlägt die „Hildesia“ um und treibt kieloben. Fassungslose Gesichter beim Team und hektische Versuche, das Boot an Land zu schieben. Leider erfolglos, denn sie geht leider „auf Tiefe“. Rolf reißt sich als erster die Kleidung vom Leib und taucht in den Königsteich, Sichtweite maximal 20cm. Nach kurzem Abtasten auf dem Teichgrund wird die „Hildesia“ wieder gehoben, und Rolf’s Anbaden 2017 ist erledigt.

26.05.2017 - Peter meldet Vollzug: die „Hildesia“ ist getrocknet und die defekten Elektroniken sind getauscht. Ein Test auf dem Wasser kann starten. Vielleicht könnte man doch noch mal am Regiebuch? Rolf als „Schriftführer“ beißt zu Hause in die Tastatur …

11.06.2017 – Die Belegung der Steuerung für unsere „Franka“ wurde geändert. Und Rolf muss wieder seine Unterlagen anpassen… Aber immerhin ist die englische Übersetzung des Regiebuchs für F6 fertig (allerdings fehlt noch die für F7). Beim Zünden der Notfall-Fackel am Bug der „Hildesia“ fackelt der schusselige Matrose die ganze Takelage ab, Peters Beschäftigung in der folgenden Woche ist gesichert. Und Rolfs Kutter will gar nicht erst rauchen, auch hier Werftaufenthalt angesagt.
 
17.06.2017 – Rien ne va plus („nichts geht mehr“): die Regiebücher sind beim Hauptschiedsrichter der WM abgegeben (der glücklicherweise um die Ecke wohnt…), um rechtzeitig in Orneta zur Registrierung vorzuliegen. Die vielen guten Ideen zur noch besseren Gestaltung müssen wir uns nun bis zur Deutschen Meisterschaft 2018 aufheben.

18.06.2017 – Generalprobe von Rolf’s F7-Programm: wenn der Glaube an die Gesetzmäßigkeit „schlechte Generalprobe = gute Premiere“ stimmt, dann ist alles auf einem guten Weg. Allerdings muss Rolf noch heftig an seinem Glauben arbeiten: der Dampf  will nicht aus dem Dampferzeuger rauskommen (Lüfter klemmt), das Ablegen der Krabbe funktioniert aufgrund zu starkem Magnet immer noch nicht, auf dem See lässt sich plötzlich das Beiboot Christian nicht mehr an Bord der Meyer ziehen, und das Päckchen bilden Christian-Krabbe haut gar nicht hin. Und nur noch zwei Wochen zum Abhilfe schaffen (zum Ideen finden und erfolgreich umsetzen) … 
 
 24.06.2017 – nun auch die Generalprobe des F6-Programms: alle Teammitglieder vollständig angetreten, die Sylt wird zur Vermeidung von Schäden wie bei den meisten Trainings durch die Hilde 9 ersetzt, und los geht’s. Rolf meldet schon vor dem ersten ins Wasser setzen Probleme an der Christian: die Beleuchtung wird nicht funktionieren (und der Fender tut es dann später auch nicht…). Ansonsten klappt anfangs alles gut, auch das Einsammeln des über Bord gegangenen Fischers klappt wieder mal solide. Ganz im Gegensatz zum „Totmann“: die Fische im Königsteich finden ihn so interessant, dass jeder mal dran knabbern möchte. Erst der gemeinsame Einsatz mehrerer Boot vertreibt sie soweit, dass er wieder eingefangen werden kann. Zum Schluss stört es auch nicht weiter, dass der Kutter nicht solide qualmen will („Irgendwas ist immer …“). Fazit: hinreichend solide vorbereitet, in einer Woche kann’s losgehen!

25.06.2017 – Teambildung ist angesagt: unser WM-Team trifft sich zu einem von der Marinekameradschaft Hildesheim  organsierten Arbeitseinsatz: beim diesjährigen Schützenausmarsch ist das Yellow Submarine der MK gegen Diebstahl zu sichern (so hatten wir es jedenfalls verstanden …), während uns die beiden Damen im U-Boot-Turm die Bonbons auf den Kopf werfen. Wir halten durch (auch aufgrund der zwischenzeitlichen Wiederbelebung durch Seppel) und bleiben standhaft bis zum Schluss …


30.06.2017 – Zwei Wochen war die „Krabbe“ krank, jetzt raucht sie wieder, Gott sei Dank (frei nach Wilhelm Busch). Die Reparatur ist abgeschlossen, es scheint wieder alles zu funktionieren. Jetzt geht’s ans Packen (auf alle Fälle vorbereitet sein zu wollen führt zu ziemlich viel Geraffel…)

 Unser Terminplan bei der WM in Orneta:
·         Montag, 03.07.: Anreise (ca. 900km)
·         Dienstag, 04.07.: Eröffnungsfeier
·         Frank - Start in F4B mit dem Polizeiboot Sylt:
                o   Dienstag, 04.07.:  Baubewertung
                o   Mittwoch, 05.07.: 1. Lauf
                o   Donnerstag, 06.07.: 2. Lauf
                o   Sonntag, 09.07.: 3. Lauf
·         Peter/Frank/Merten/Rolf – Start als Team in F6:
                 o   Mittwoch, 04.07.: Programm-Vorstellung
                 o   Samstag, 08.07.: 1. Lauf
                 o   Sonntag, 09.07.: 2. Lauf
·         Rolf – Start in F7:
                o   Mittwoch, 04.07.: Programm-Vorstellung
                o   Samstag, 08.07.: 1. Lauf
                o   Sonntag, 09.07.: 2. Lauf
·         Siegerehrung Dienstag, 11. Juli (und danach geht’s wieder zurück nach Hause…)

03.07.2017 – Endlich geht’s los! Es ist zwar erst 06.00 Uhr, und vor uns liegen noch 880km bis zu unserem Hotel, aber wir sind zuversichtlich dass alles sicher im Bus verstaut ist…


… und sind begeistert bei der Ankunft an unserem Hotel in Plajny (20km von Orneta entfernt).


Alle Schiffe scheinen den Transport unbeschadet überstanden zu haben. Es kann losgehen!

04.07.2017 – Der erste Tag beginnt natürlich mit der Eröffnungsfeier. Treffen vor dem Rathaus und erste Ansprachen der politischen Vertreter von Stadt und Land. Dann gemeinsamer Marsch zum Wettbewerbsgelände, angeführt von einer Blaskapelle. Und der Himmel öffnet seine Schleusen… Die Fortsetzung der Eröffnung stockt, bis der Regen aufhört. Als die Vertreter der Schiedsrichter und Teilnehmer ihre Eide sprechen, beginnt der nächste Regenschauer. Aber jetzt läuft die WM 2017.
Am Nachmittag findet dann die Baubewertung F4B statt, und Frank sahnt mit seiner „Sylt“ 93 Punkte ab. Eine ganz gute Ausgangslage für die drei Läufe auf dem See.   

 05.07.2017 – Heute heißt es früh aufstehen und ohne Frühstück zum See fahren, denn am Morgen ist Programmvorstellung in F6.


Hier bekommen wir auch einen Eindruck von den anderen drei Teams und ihren Programmen. Die Vorstellungen der beiden russischen Teams haben wir bereits vor zwei Jahren in Bánk gesehen, und das zweite deutsche Team hat sein Programm der Deutschen Meisterschaft noch deutlich erweitert. Für uns alle wird es aufgrund der beengten Verhältnisse auf dem See plus ungünstiger Windrichtung schwer werden, unsere Programme wie geplant umzusetzen. Es wird sicherlich einige Improvisationen erfordern, es bleibt spannend…

Nach dem Mittag dann Vorstellung der Programme in F7: das wird eine deutsch-sprachige Veranstaltung. Neben dem Schweizer Titelverteidiger „nur“ noch fünf deutsche Starter. Wir sind also unter uns.

Und für Frank heißt es warten: der Regen bringt das Programm des Nachmittags durcheinander. Trotzdem kann der erste Lauf F4B am späten Nachmittag wie geplant starten. Und Frank fährt mit seiner Sylt satte 98 Punkte ein. Das sollte in etwa den sechsten Platz erhalten.


06.07.2017 – Heute ist etwas länger Schlafen und Frühstücken im Hotel möglich, Frank’s Lauf startet erst nach dem Mittag. Beim Blick auf die ausgehängte Ergebnistabelle F4B Freude bei Frank: er ist aktuell nicht auf dem sechsten, sondern sogar auf dem fünften Platz gelandet. Gute Ausgangslage für den zweiten Lauf. Bis zu seinem Lauf vertreiben wir uns die Wartezeit mit Zuschauen bei den anderen Startklassen, unter anderem auch beim Segeln der naturgetreuen Segelboote. Diese Regeln werden wir Starter in den F-Klassen wohl nie so richtig verstehen…

Nach dem Mittag steigt dann die Anspannung: einige Starter zeigen Nerven (oder haben erheblich mit dem aufgefrischten Wind zu kämpfen), andere fahren fehlerfrei. Frank hat seine Mühe am oberen Tor, und im Dock drückt dann eine Windböe die perfekt stehende Sylt doch noch an die Wand. Damit vorerst nur Platz 10 nach diesem zweiten Lauf, aber am Sonntag kommt ja noch der dritte Lauf und damit die Chance zur Verbesserung.

07.07.2017 – Ausflug nach Marlbork (Marienburg): Besuch des größten Backsteinbaus Europas, der Marienburg. Eine umfangreiche Führung in deutscher Sprache liefert uns viele interessante Informationen über die Hochmeister des Deutschen Ordens und die Geschichte von Nordpolen. Nach der Besichtigung dann ein kurzer Spaziergang durch die Altstadt und ein schon fast hektisches Essen, bevor es zurück nach Orneta geht.


08.07.2017 – erster Tag der Wettkämpfe in F6 und F7: wieder Starten ohne Frühstück. Aber dafür hat der Wettergott ein Einsehen mit uns Startern in den Funktionsklassen! Der Wind der letzten Tage hat sich gelegt und der Teich ist beim Eintreffen am Morgen spiegelglatt. Wir Hildesheimer sollten eigentlich die ersten Starter sein, aber dann wird noch ein russisches Team davor geschoben. Also noch ein wenig Warten, Zuschauen und Nerven im Griff behalten. Dann sind wir endlich an der Reihe. Der Wind ist minimal, unser Fischer droht nicht abzutreiben. Die Mannschaftskameraden fürchten schon: „der Rolf schafft das Aufsammeln des Fischers doch immer nur mit Windunterstützung…“. Dann geht’s los: trotz der beengten Verhältnisse passen die Fahrwege, die Funktionen kommen wir gewünscht, es knallt und raucht wie es bei F6 sein soll, und nun muss der Fischer aus dem Wasser geborgen werden. Und es zeigt sich: ohne Wind geht’s wieder nicht so richtig. Rolf erwischt im dritten Anlauf nur den Rettungsring, immerhin eine Steigerung gegenüber der WM in Bánk. Alles andere funktioniert, und am Ende sind wir ganz zufrieden mit dem Lauf. Aber die nach uns startenden Teams zeigen auch eine gute Leistung (das zweite deutsche Team erst im zweiten Anlauf, beim ersten Start traten massive Störungen auf. Aber die Schiedsrichter hatten ein Einsehen und ließen die „Ruhrpott-Jungs“ dann nochmals starten). Warten auf die Wertung, und keine Ahnung was da auf uns zukommen könnte. Dann große Erleichterung: wir liegen vorne, und haben auch einen kleinen Abstand zu den anderen Teams. Kann das Morgen reichen?


Am Nachmittag ist dann Rolf mit seinem F7-Lauf dran. Man spricht Deutsch, neben den fünf deutschen Startern nur der Titelverteidiger Heinz, der immerhin die komplette Schweizer Delegation repräsentiert. Pünktlich zum Aufstellen der Boote am Teich setzt der Regen ein. Jeder versucht, seine Boote und Fernsteuerungen so gut es geht zu schützen, aber wie soll man mit Plastiktüte über den Hebeln vernünftig steuern? Erklärtes Minimalziel von Rolf: bloß nicht Letzter werden… Dann beginnt Heinz und legt solide vor. Ob das einer der Deutschen schlagen kann? Als Rolf an der Reihe ist, der erste Rückschlag: das Klebeband für die Stege hält nicht auf dem nassen Steg, ob das gut gehen kann? Im richtigen Moment den Fuß auf die Haltewinkel gestellt, und alles klappt. Für den fischenden Kutter gibt’s Szenenapplaus, als Grünzeug aus dem See gefischt wird, der Brand im Kutter und die Not-Fackel vernebeln die Gegend, und neben dem Regen fallen auch einige Tropfen aus dem Löschmonitor aufs Deck der Krabbe. Und dann haut das Abschießen des Schlepphakens nicht hin. Damit kann der Kutter nicht vor die Hafeneinfahrt geschleppt werden, damit das Beiboot ihn einfach an die Kaimauer schieben kann. Bei den vergeblichen Bemühungen verfängt sich die Christian im Netz des Kutters und kann nicht mehr vom Kreuzer aufgenommen werden. Damit fehlen am Ende viel zu viele Funktionen im Programm. Das kann ja nur den letzten Platz bedeuten, aber morgen ist ja auch noch ein Tag, und nur der beste Lauf zählt. Beim Blick auf die Wertung dann Freude: es ist bisher nur der fünfte, nicht der sechste Platz!


09.08.2017 – (k)ein guter Tag? Am Morgen findet der zweite Lauf in F6 statt. Erster Starter ist Team Germany I, also Hildesheim. Das Wetter ist schwieriger geworden, weil der Wind wieder aufgefrischt hat. Eigentlich sollte das doch gut für uns sein, denn wir liegen ja vorne. Aber dann klappt in unserem Programm das Aufnehmen des Beibootes nicht, und der Kutter mag sich auch nicht nach Backbord legen. Das kostet wichtige Punkte. Aber diesmal konnte endlich der Fischer geborgen werden. Die anderen Teams kämpfen auch mit dem Wind, aber Team Russia 2 hat aus den Erfahrungen in Ungarn gelernt und lässt die kritischen Teile des Programms fest verbunden mit einer Kulisse ablaufen und ist damit unabhängig vom Wind. Das wird eine „enge Kiste“ und wir können nicht vorhersagen, wie das Ganze bei den Schiedsrichtern angekommen ist. Reicht unser Vorsprung? Banges Warten auf die Wertung, die zweimal falsch ausgegeben wird. Und dann das finale Ergebnis: die VHS mit 88,33 Punkten „nur“ auf Platz zwei hinter Russia 2, die Titelverteidigung hat nicht geklappt. Erstmal Frust, aber dann breitet sich doch die Freude über den Titel des Vize-Weltmeisters aus. Und sofort starten die Überlegungen, was wir verändern müssen, um wieder ganz vorne landen zu können. Wir lernen, dass drei Dinge wichtig sind: Funktionen – Funktionen – Funktionen.


Am Nachmittag stehen noch die Läufe von Rolf in F7 und Frank in F4B an. Zuerst kann Rolf versuchen, seine Probleme und Fehler zu verringern. Ein bisschen gelingt es, aber das Abschleppen und Päckchen bilden haut wieder nicht hin. Und dann wieder Warten auf die Wertung, die aber offiziell nicht mehr ausgehängt wird, auch sehr zum Ärger von unserem Schweizer Mitstreiter Heinz, der gerne Gewissheit über seinen Sieg in F7 haben möchte. Ein Blick in die Wertungsunterlagen am Abend lässt ihn dann aber doch jubeln: er ist erneut Weltmeister. Und Rolf bekommt die Info: Platz vier, also sogar besser als erhofft.


Frank startet dann am späteren Nachmittag. Ziel ist, sich mit einem möglichst fehlerfreien Lauf noch einige Plätze nach oben zu schieben. Etwas übermotiviert werden dann jedoch zwei Tore berührt, und bei der Einfahrt ins Dock bleibt das Boot dann nicht liegen, sondern bewegt sich weiter. Das hat wertvolle Punkte gekostet. Und es kommt die Info, dass die Gesamtwertung erst am nächsten Tag ausgehängt wird. Also noch keine endgültige Gewissheit…


Unser WM-Team: Rolf, Merten, Frank und Peter

10.07.2017 – Nun hängen auch für F7 und F4B die endgültigen Ergebnisse. Rolf hat tatsächlich Platz 4 erreicht (nicht ganz ernst gemeinter Kommentar: „Oh Mann, zweimal Drittletzter…“) und konnte damit im ersten internationalen Wettbewerb sogar zwei weitere und erfahrene Starter hinter sich lassen. Und Frank belegt Platz 11 mit gleicher Punktzahl wie der Zehntplatzierte. Für die nächste WM für uns noch Möglichkeit zur Verbesserung.



Ansonsten ist für heute Ruhe angesagt, wir sind fertig mit unseren Starts, und die letzten Läufe in anderen Klassen klingen auch so langsam aus. Zeit für gemütliches Zusammensitzen, Klönen, Erlebnisse austauschen und andere Teams und Starter beobachten.

Dann noch erstaunte Gesichter beim Team Russia 2, als wir ihnen gemeinsam zum Weltmeistertitel gratulieren. Irgendwie haben sie damit wohl überhaupt nicht gerechnet. Sie scheinen ein merkwürdiges Bild von uns Deutschen zu haben, zumal uns ein Teammitglied von Russia 1 bei der Siegerehrung vor zwei Jahren in Ungarn einen Vogel zeigte und dafür für diese WM gesperrt war…

11.07.2017 – heute stehen Abschlussveranstaltung mit Siegerehrungen und die Heimfahrt an. Nach den Dankesworten aller beteiligten „Fraktionen“ beginnen die Siegerehrungen. Deutschland kann einen Doppelweltmeister bieten (Kai Hölzel in F4A und F4B), sowie einige zweite und dritte Plätze. Auch wir dürfen aufs Treppchen, um unsere Medaille und den Pokal für Platz Zwei in F6 entgegenzunehmen.


Immer wieder eine Herausforderung für die F6-Teams, Platz auf den für einen Starter gedachten Treppchen zu finden. Aber wir sind ja ein Team und halten uns irgendwie aneinander fest…

Und dann gibt es noch die obligatorischen Fotos mit den deutschen Siegern, in immer wieder neuen Zusammenstellungen, vor dem tollen Plakat der Veranstaltung.


Um 14.00 Uhr wird dann der Motor des Busses angelassen, und um 2.00 Uhr nachts zu Hause vor der Haustür ausgestellt. Von unterwegs wurde noch der Artikel für die Hildesheimer Allgemeine Zeitung fertiggestellt und übermittelt, damit wir auch in der Presse präsent sind.

 12.07.2017 – nach der WM ist vor der WM: jetzt müssen die Boote gereinigt, die Schäden durch die Starts und den Transport beseitigt werden, und natürlich an der Verbesserung des Programms gearbeitet werden, damit die Ergebnisse in zwei Jahren besser werden. Die ersten Ideen haben wir schon…

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