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07.07.2019:

Zwei Wochen nach dem Wettbewerb in Gudow liegt immer der Freundschaftswettbewerb in Neumünster. Von uns haben sich Frauke, Michael und Merten auf den Weg gemacht. Insgeheim hofft jeder, bei diesem Wettbewerb den vierten Platz abzuräumen, denn dafür gibt es eine echte Goldene Ananas.

Während des Wettbewerbs überwiegt dann aber doch der Ehrgeiz und drängt den Appetit in den Hintergrund. In der Klasse F4A1 legt Frauke zwei fehlerfreie Läufe hin und entscheidet nach längerem Stechen den Wettbewerb für sich.  Mit 99,5 Punkten landet Merten auf Rang 5 und Michael belegt im 17 Teilnehmer starken Feld Platz 11. In der Klasse F4A2 (die großen Boote) schiebt sich Michael fehlerfrei auf Platz 1, allerdings muss auch er sich noch durch einige Stechen dieses Ergebnis erarbeiten. Frauke scheitert knapp an der Ananas und erreicht Platz 5, Merten erreicht Platz 7 von 12 Teilnehmern.

Der erste Liga-Lauf geht damit an die VHS, im zweiten Lauf des Tages muss sich Hildesheim hinter Neumünster auf Platz zwei einsortieren. In der Gesamtwertung bedeutet dieses 24 Wertungspunkte, genau wie Gudow. Aber Hildesheim liegt 8 Fahrpunkte zurück und belegt Platz zwei vor Cuxhaven und Neumünster. 

Unklar bleibt, ob dieser Wettbewerb bereits der letzte Liga-Lauf des Jahres gewesen ist. Eigentlich ist der Saisonabschluss im September in Geesthacht geplant, aber aufgrund interner Schwierigkeiten des dortigen Vereines gibt es leider noch keine definitive Zusage. Damit wäre ansonsten das heutige Ergebnis auch das Gesamtergebnis der Liga Nord 2019.

06.07.2019:

Sorry, Hildesheim! Eigentlich wollten wir ja am Samstagabend den Kalenberger Graben bei Einbruch der Dämmerung mit unseren Booten ein wenig zum Funkeln bringen. Aber rechtzeitig beim Lden unseres Equipments setzte der Regen ein und hörte den ganzen Abend nicht mehr auf. Wir mussten also im strömenden Regen unser Zelt aufbauen und uns dann ziemlich durchnässt darunter stellen und Warten. Als auch nach zwei Stunden der Regen immer noch nicht aufgehört hatte und selbst der Versuch von Rolf, mit seiner „Hilde“ den Regen zu verscheuchen ohne Erfolg blieb, haben wir uns entschieden, abzubauen. Ein Nachtfahren im strömenden Regen wäre nicht möglich gewesen.


23.06.2019:

Es steht der zweite Liga-Wettbewerb des Jahres an, wie immer am Kehrser Dorfteich und ausgerichtet vom SMC Gudow. Am Vorabend laufen die Telefone heiß: rund um Hamburg diverse Baustellen/Sperrungen auf den Autobahnen, und die Metropole Kehrsen ist nur für Anlieger erreichbar. Aber die Kameraden aus Gudow kennen die richtigen Wege und informieren alle Teilnehmer über die besten Anfahrt-Routen.

So kommt unser Team einigermaßen pünktlich vor Ort an und kann sich dem Wettbewerb bei strahlendem Sonnenschein widmen.  Das Ganze läuft auch anfangs richtig gut: Merten legt in F4A1 einen 100er-Lauf vor, und auch Frauke und Michael fahren in die 90er-Punkte. Im zweiten Lauf dieser Klasse gibt es Verwirrungen in der Diskussion mit dem Schiedsrichter hinsichtlich Störungen bei Merten, und das kostet ihn ein Tor. Frauke und Michael bleiben weiter auf gutem Kurs. Am Ende hat sich Frauke dann den Schinken als Pokal für den Sieger gesichert, Michael erreicht Platz 4 und Merten landet auf Platz 7.


In der Klasse F4A2 der großen Boote dreht sich die vereinsinterne Reihenfolge: Merten wird Fünfter, Michael wird Sechster, und Frauke belegt Rang 8. In der Wertung der Liga entscheidet die VHS den ersten Lauf des Tages für sich, vor Gudow, Cuxhaven und Neumünster. Beim zweiten Lauf zeigt Gudow, dass sie ihren Teich am besten kennen und landet vor Cuxhaven, Neumünster und den Hildesheimern. Das ergibt in der Gesamttabelle für Hildesheim aktuell Rang Zwei hinter Gudow.

15.06.2019:

Nach einer Pause im letzten Jahr fand  in 2019 wieder das Wasserlassen der Marine-Kameradschaft Hildesheim statt. Gefeiert wird dabei die Saisoneröffnung der Kameraden, die kurz vorher ihr Vereinsboot „Neptun“ wieder ins Wasser gesetzt hatten und Besucher-Fahrten auf dem Hildesheimer Stichkanal anboten. Wir durften unsere Modelle auf dem Gelände des THW präsentieren, flankiert von der DLRG und dem THW selber.


Immer wieder der bange Blick zum Himmel: nach dem heftigen Gewitter in der vorherigen Nacht und bestehender Unwetterwarnung Daumendrücken, dass es nicht wieder losgeht. Aber wir hatten gemeinsam Glück (oder es verdient?): das Wetter hielt, und auch die Windböen waren gering.

Es gab einige Gespräche mit den Marinekameraden, aber unser Modell-Portfolio liefert aufgrund der relativ geringen Anzahl an militärischen Schiffen nur wenig Ansatzpunkte. Also war es wieder einmal mehr die über 2 Meter lange AIDAluna von Eckhard, die die Besucher anzog und die Ekki mit vielen Fragen löcherten.


09.06.2019:

Wie in jedem Jahr lädt der SMC Cuxhaven an Pfingsten zur Saisoneröffnung der Liga-Läufe ein. Am Tag vorher noch banger Blick auf den Wetterbericht: wird sich der Sturm gelegt haben, damit der Wettbewerb überhaupt möglich sein ist? Aber Petrus steht auf der Seite der Modellbauer: nur noch beherrschbarer Wind am Modellbootbecken an der Alten Liebe, und strahlender Sonnenschein.

Wir Hildesheimer sind mit starker Besetzung angereist : 12 Boote in 3 Startklassen von insgesamt 60 startenden Booten, eine stolze Bilanz. Unterstützt wurden wir zeitweise auch noch von Wilhelm, der uns mit Gattin ebenfalls vor Ort die Daumen drückte. Kombiniert wurde dieses noch durch ein Jubiläum: 25 Jahre Camping der VHS anlässlich des Pfingstwettbewerbes.


So ganz einfach war das Fahren dann aber doch nicht. Von Zeit zu Zeit frischte der Wind auf und drückte das Boot dann doch noch gegen die Boje, oder durch den Wechsel von Sonne und vereinzelten Wolken war die Perspektive plötzlich verändert. Zusätzlich musste Klaus noch Ausfälle seiner beiden Boote hinnehmen, mit Wasser im Schiff bzw. Ausfall der Technik. 

Trotzdem können sich die Ergebnisse durchaus sehen lassen:  In der Klasse F4B (Baubewertung Bausätze plus Fahrprüfungen)  mit insgesamt 7 Startern erreichte Seppel mit der Wiesel einen vierten Platz, Frauke gelang mit dem Polizeiboot Sylt der Sieg in dieser Klasse. Klaus Vliestroom musste nach seinem Lauf erst mal gründlich trocken gelegt werden.


In der Klasse F4A1 (Kurze Boote/nur Fahrkurs) mit 27 Startern wollte auch die Lübeck von Klaus nicht so recht und es blieb nur der 25. Platz. Dass eine Commodore nur bedingt tauglich für den Cuxhavener Kurs ist, zeigten Michael und Rolf auf den Plätzen 23 und 18. Merten konnte nochmal für die WM üben, und im Sinne einer weniger erfolgreichen Generalprobe blieb Platz 11 am Ende über. Einen weiteren Pokal räumte Frauke mit ihrer Survey ab. Sie konnte sich Platz zwei ergattern.

Auch in der Kategorie F4A2 (lange Boote/nur Fahrkurs) waren wir am Start. Hier bestand das Teilnehmerfeld aus 18 Startern. In dieser Klasse wollten wir die Pokale den anderen Vereinen überlassen, und entsprechend haben wir uns weiter hinten einsortiert: Frauke mit der S130 auf Platz 5, Michael mit der Helgoland auf Platz 6, Rolf mit der Bermpohl auf Platz 9, und Merten mit der für ihn ungewohnten Theodor Heuss auf Platz 13.

Gespannt waren wir natürlich auch auf die Wertung für die Liga, als sie Mannschaftswertung.  Im ersten Lauf gewann der SMC Gudow vor uns Hildesheimern, gefolgt von de Modellshippers aus Neumünster und dem Ausrichter SMC Cuxhaven. Auch den zweiten Lauf konnte Gudow vor Hildesheim landen, und Cuxhaven und Neumünster tauschten die Plätze drei und vier. Somit liegt in der aktuellen Tabelle Gudow an der Spitze gefolgt von der VHS, Cuxhaven und Neumünster.


04./05. Mai:

Als Abschluss der Liga-Saison des Vorjahres findet immer im Frühjahr des Folgejahres die Deutsche Meisterschaft der Liga-Vereine („Liga-DM“) statt. Hierbei handelt es sich um einen Mannschaftswettbewerb, bei dem drei Starter pro Verein hintereinander einen Bojenkurs fahren und gemeinsam gewertet werden. Dieses Mal hatte der SMC Oberhausen in den Revierpark Vonderort geladen. Dort fand auch schon die „normale“ DM 2014 statt, wir fühlten uns also gleich zu Hause. Interessant waren die letzten Tage vor dem Wettbewerb: jeden zweiten Tag erreichte uns das Layout eines neuen Kurses aus Oberhausen. Der Wasserstand des Wettbewerbs-See war so niedrig, dass der Verbandsvorsitzende Dieter Matysik nahezu täglich durch den Teich stiefeln musste, um die Tore neu auszulegen. Leider war man nicht bereit, uns mit Beweisfotos zu versorgen. Bei uns im Hobbyraum war aber heftiges Kramen angesagt: da muss doch noch ein Sumpfboot sein, und wer hatte nochmal das Amphicar? Letztlich haben wir dann aber beschlossen, für den Fall der Fälle doch noch ein paar Flaschen Wasser mehr mitzunehmen, um notfalls vor Ort auszuhelfen (war dann aber doch nicht nötig).


Am Vorabend findet jedes Mal ein gemeinsames Abendessen zur Einstimmung auf den Wettbewerb statt, und dabei wird auch die Startreihenfolge des nächsten Tages ausgelost. Wir konnten es am Sonntag ruhiger angehen und uns erst mal die Bemühungen der ersten Starter in Ruhe anschauen, schließlich waren wir als fünftes von 11 Teams dran. Kurz nach uns dann der zweite Nordverein, die Kameraden aus Gudow. Der Kurs war anspruchsvoll, und wir hatten doch tatsächlich zwei Fehlerpunkte mehr „kassiert“ als Gudow.  Das weckte den Ehrgeiz, und beim zweiten Vorlauf konnten wir uns mit 5 Fehlerpunkten weniger vor Gudow schieben.  Aber das Wichtige war, dass wir gemeinsam die Zwischenrunde der letzten Sechs erreicht hatten.


Nun hatte sich schon ein wenig die Spreu vom Weizen getrennt. Fehler dufte man sich jetzt weniger leisten, sonst wäre die Endrunde der letzten Vier unerreichbar. Böse Stimmen behaupten, dass Rolf durch merkwürdige Störungen an seinem Boot beim Start die Konzentration (oder Nervosität?) seines Teams im Halbfinale gezielt gesteigert hat, damit bessere Ergebnisse erzielt werden. Hat geholfen, mit 516 Punkten haben wir unseren besten Lauf gefahren. Gudow musste sich mit Platz Sechs begnügen, und die VHS konnte wieder behaupten: „Das Beste am/im Norden“!

Im Finale mussten wir dann mit widrigen Bedingungen kämpfen: irgendwie sprangen die Bojen bei Merten und Rolf immer hin und her, und da kann man ja dann wirklich nicht fehlerfrei fahren (oder lag es doch an den fahrerischen Qualitäten der Beiden?). Mit 507 Punkten war das Ergebnis dann am Ende nicht wirklich schlecht, aber es reichte trotzdem nur für Platz Vier hinter Heusenstamm, Fulda und Witten. Damit ging ein kalter aber schöner Wettkampftag zu Ende, und so richtig traurig waren wir auf der Heimfahrt nicht über unsere Ergebnisse.


14. April:
„Vom Eise befreit sind Strom und Bäche“. Mit diesem Goethe-Zitat eröffnete der erste Vorsitzende das diesjährige Anfahren bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. Nur 24h vorher ging ein starker Schneeschauer über Hildesheim nieder, aber an diesem Vormittag sollte das Wetter mitspielen, und beim Aufbau lachte sogar noch die Sonne.  Trotz der ungemütlichen Temperaturen haben sich viele Modellbaubegeisterte am Hohnsensee eingefunden, um selber mit ihren Booten einige Runden zu drehen oder zuzuschauen, oder sich die Hände an einer Bratwurst zu wärmen.

Auf dem Programm steht die Taufe von 6 neuen Booten. Allen gemeinsam war die Nationalität der originalen Vorbilder, nämlich Deutschland. Die Modelltypen sind jedoch sehr unterschiedlich. Den Anfang machte der Frachter „Antje Oltmann“ auf dem unser Vereinskamerad Eckhard in jüngeren Jahren selber gefahren ist und dieses auch mit Fotos bezeugen konnte. Dieser Frachter im Maßstab 1:50 ist eines seiner kleineren Boote mit einer Länge von „nur“ 156cm, erbaut auf der Basis von Originalplänen.


Als nächstes war – quasi als Kontrastprogramm - die nur 35cm lange „Elsa“ von Rolf an der Reihe, der Wiederaufbau des Tochterboots vom Seenotkreuzer „John T. Essberger“. Täufling Nummer drei ist das Fischereischutzboot „Goldbutt“ von Andreas. Dieses Boot wurde auf einem geerbten Rumpf nur anhand von Fotos des Originals aufgebaut. Nächster Täufling war dann die „Lübeck“ von Klaus, ein Seenotkreuzer aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts. Hier war das damals noch deutlich abweichende Erscheinungsbild der ersten Seenotkreuzer im Gegensatz zu den modernen Vertretern erkennbar, aber der markante Aufbau mit der hohen Ausguckposition für die Besatzung ist auch bei der „Lübeck“ bereits realisiert.


Danach kommt das Kajütboot „Sigried“ von Seppel an die Reihe. Dieses Modell aus dem Jahr 1958 zählt zu den ältesten Booten im Verein. Gefunden auf einem Flohmarkt wurde es über die letzten Monate liebevoll restauriert und mit einer Fernsteuerung ausgestattet , die beim damaligen Baukasten gar nicht vorgesehen war. Als letztes zu taufendes Boot war die „Brake“ von Wilhelm an der Reihe. Dieser Schlepper hatte unseren Verein ebenfalls über einen Nachlass erreicht und wurde von Wilhelm trotz einiger Fehlteile wieder originalgetreu aufgebaut.

Die Taufzeremonie wurde wieder von den Damen der Marinekameradschaft Hildesheim durchgeführt, dieses Jahr von Bärbel und Bärbel (hat es für Rolf bei der Vorstellung einfacher gemacht…). Nachdem jedes Boot seinen Tauspruch „Ich taufe dich auf den Namen … und wünsche Dir allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ sowie einige Spritzer „Himmelsthürer Cabinet“ aufs Vordeck erhalten hatte, wurden alle Boote gleichzeitig ins Wasser gesetzt und drehten unter den Klängen der Nationalhymne ihre ersten Runden auf dem Wasser. Der Applaus der Zuschauer war für alle Erbauer eine Bestätigung für die vielen Stunden im Bastelraum. 

Etwas im Verborgenen gab es auch noch ein kleines Jubiläum zu feiern: unser Modellbaufreund Heinz-Werner hat auch dieses Jahr wieder die Reise aus Ritterhude bei Bremen zu uns angetreten, und dieses nun bereits zum zehnten Mal. Heinz-Werner, wir hoffen es hat Dir gefallen und Du hältst uns auch weiterhin die Treue!

Der Wettergott war uns während der ganzen Veranstaltung gnädig. Erst beim Verschließen des Containers nach dem Verstauen unseres „Geraffels“ begann es zu regnen. Unsere Veranstaltung blieb aber trocken (zumindest von oben)! So kann das Jahr weiter gehen…

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